Read Westwärts und nicht vergessen: Vom Unbehagen in der Einheit by Daniela Dahn Online

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J ngsten Umfragen zufolge akzeptiert nur noch jeder dritte Ostdeutsche die westliche Ordnung, und jeder zweite gibt an, da es ihm heute schlechter geht als erwartet Dieser Unzufriedenheit sp rt Daniela Dahn bei sich und anderen nach erkl rend, rechtfertigend, polemisierend Mit versch rfter Angriffslust schildert sie aber auch die im wahrsten Wortsinn kopflose Reaktion vieler Wessis auf solch herausfordernden Oststolz Wer es wagt, Vergangenes zu verteidigen und die eigene Biographie nicht zu befreien, gilt als unverbesserliche ideologische Altlast , wom glich sogar als Demokratie untauglich....

Title : Westwärts und nicht vergessen: Vom Unbehagen in der Einheit
Author :
Rating :
ISBN : 3499603411
ISBN13 : 978-3499603419
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Rowohlt Taschenbuch Auflage 16 22 Tausend 2 Juni 1997
Number of Pages : 208 Seiten
File Size : 974 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Westwärts und nicht vergessen: Vom Unbehagen in der Einheit Reviews

  • Arnulf Greulich
    2019-05-03 18:03

    Bin zwar noch nicht zu Ende mit dem Buch aber es ist doch mal Interessant eine andere Sichtweise, Ich bin der selbe Jahrgang wie die Autorin, auf unseren untergegangenen Staat zu erleben. Mag ja auch damit zusammenhängen das wir im länflichen Raum mit vielen Problemen die die Autorin schildert nicht konfrontiert wurden.

  • Eliza
    2019-05-22 17:52

    was Daniela Dahn zu sagen hat, sollte in allen Schulbüchern stehen, bzw. Pflichtlektüre für Schule und Studium sein. Leicht und verständlich erklärt sie uns unsere Welt. Toll.

  • sniper79
    2019-05-19 21:08

    Tief beeinderuckt von Daniela Dahns neuestem Werk, welches mir in einer Bücherei in die Hände fiel, stellte ich mir bei amazon ein Kompendium ihrer wichtigsten Werke zusammen, insgesamt 7 Bücher. Wie war ich erfreut als ich als günstigsten Anbieter den Händler medimops bei den Gebrauchtangeboten für jedes Buch ganz oben in der Liste fand u mir so von einem Händler die 7 Bücher bestellen konnte. Auf der Rechnung standen nun 5,05 Euro Warenwert und satte 21 Euro Versand. Gut, immer noch billiger als neu kaufen dachte ich mir und bestellte die Ware, im festen Glauben der Händler verschickt mir die Ware dem hohen Versandpreis entsprechend in 7 Einzellieferungen. Heute kam nun 1!!!! DHL Paket mit allen 7 Büchern an. Empört rief ich den Händler an, schliesslich gab es nun satte 15 Euro Differenz zu den von mir bezahlten Versandkosten. Das ist nicht nur Wucher sondern grenzt auch an Betrug. Der Händler berief sich auf ein Abkommen mit amazon und das amazon dafür verantwortlich wäre. Er bot mir an einmal 3 Euro und das billigste Buch zu erstatten. Das billigste Buch kostet mich gerade mal 1 in Worten einen!!! Cent!!!. 3,01 Euro zu 15 Euro sind nicht annehmbar. Amazons Hotline war weitaus netter und Problemlösungsorientierter. Man hielt Rücksprache mit Kollegen aus der Fachabteilung und kam zu dem Schluss das medimops durchaus frei in der Versandwahl und der Preisorientierung ist. Man schrieb also nun seitens amazon einen Kulanzbrief an medimops, bisher noch ohne Erfolg. Daraufhin rief ich nochmal bei medimops an und erklärte nun die neue Situation das amazon nicht an den hohen Versandkosten Schuld ist. Die medimops Kundenberaterin wurde zunehmend aggressiver und frecher. Daher warne ich vor dem Händler medimops und rate lieber zu anderen, vertrauensvolleren Händlern bei amazon.

  • C.A.Neinens
    2019-05-14 14:10

    Das Buch ist eine gute Dokumentation zum Ost-West-Gefühl und über die private Person und Erlebnisse der Autorin. Mit Vorwürfen gegen Ost und West wird nicht gespart. An Westkritik mangelt es weniger, konnte und kann man doch in der alten und neuen BRD die Probleme vielfältig aus den Medien einsammeln. Das war im Osten nicht möglich. Sie kritisiert dennoch auch das DDR-System, wo die Fehler des Regimes nicht veröffentlicht wurden. Die Mängel der Vereinigung werden, ohne Berücksichtigung der Schwierigkeiten des Unterfangens, angeprangert, was vielen gefallen mag, mir nicht. Dennoch muss ich die schriftstellerische Arbeit um die Sache anerkennen. Ich glaube allerdings nicht, dass der Inhalt dem Fortschritt der Annäherung dient. Er wird wohl eher der Aufrechterhaltung der Trennung zu Gute kommen. Es fehlt an versöhnlichen Bemühungen. Das Positive im privaten und kulturellen Leben kommt im Buch zu kurz. Meine Hoffnung gilt der jüngeren Generation, die wohl etwas unbefangener an die Sache herangeht. Ihre Eltern haben die DDR durchlebt und sicher einiges vermittelt. Die meisten hatten aber wohl nicht das Bedürfnis, nur ihre Verbitterung weiterzugeben, wie Daniela Dahn.

  • Grutzpalk
    2019-05-05 19:59

    Das Buch von Daniela Dahn ist geschrieben worden, um ihr "Unbehagen in der Einheit" zu dokumentieren. Warum jemand mit der deutschen Wiedervereinigung unzufrieden sein kann, legt sie aus mehreren Perspektiven dar: als Linke, als Autorin, als Frau, als Antifaschistin und "gewesene DDR-Bürgerin" schreibt Daniela Dahn über ihre Skepsis.Dabei geht es nur vordergründig um eine Reflexion über die politischen Systeme im Osten und Westen des eisernen Vorhangs. Vielmehr geht es um eine enttäuschte Hoffnung. Der zentrale Satz des Buches findet sich m.E. auf S. 90, wo es heißt: "Ich dachte tatsächlich, nicht nur die Natur, nein auch die Gesellschaft würde sich vom Niederen zum Höheren entwickeln. Und das Höchste sei das Glück aller."So dokumentiert das Buch weit mehr als ein "Unbehagen mit der Einheit". Es dokumentiert generell gesellschaftspolitische Hoffnungen und Enttäuschungen anhand eines konkreten Beispieles.

  • Alexander K.
    2019-05-16 16:55

    Das Buch der 1949 in Berlin geborenen ehemaligen DDR-Autorin mit dem Untertitel "Vom Unbehagen in der Einheit" ist ein wunderbar menschliches, gleichzeitig fundierter Beitrag zum Thema der Benachteiligung und Zurücksetzung der ehemaligen DDR-Bürgerinnen und Bürger. Hauptkritikpunkte: Der Westen hat nach 1989 die DDR überrollt, Ex-Nazis haben es ungleich leichter. Persönliche, autobiographische Erfahrungen mischen sich mit journalistisch exzellent recherchierten Fakten und Meinungen, Zitaten und Schlussfolgerungen. Sehr subtil vergleicht Daniela Dahn die Gesellschaftssysteme, sie streicht Positives wie Negatives wohlbegründet heraus. In einem Prolog beschreibt sie den "Osttrotz wider die neue Herrlichkeit". Die darauf folgenden Kapitel berichten von ihrem Unmut als Autorin, als Antifaschistin, als Linke, als gewesene DDR-Bürgerin, als Frau und als Neubundesbürgerin. Der Epilog dreht sich um "Mein Behagen als Citoyenne". Besonders sympathisch machen das Buch die ganz persönlichen Erlebnisse etwa von Lesereisen oder von einem missglückten Versuch, in die USA einzureisen (wegen falscher Dokumente, wofür sie nichts konnte).