Read Moby Dick: Roman by Herman Melville Online

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Ein H hepunkt der Weltliteratur Die ZeitAhab, der Kapit n der Peqoud , ist besessen von der Suche nach einem gigantischen wei en Wal, seit er im Kampf mit ihm ein Bein verloren hat.Eine Allegorie auf die ewige Selbst bersch tzung des Menschen angesichts der Naturgewalten und zugleich die mitrei ende Geschichte eines aus der Gemeinschaft Versto enen, seiner Abenteuerlust und seiner Suche nach Unabh ngigkeit Oh, h tte ich das geschrieben Thomas Mann...

Title : Moby Dick: Roman
Author :
Rating :
ISBN : 3746626145
ISBN13 : 978-3746626147
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Aufbau Taschenbuch Auflage 3 28 Juni 2010
Number of Pages : 668 Seiten
File Size : 782 KB
Status : Available For Download
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Moby Dick: Roman Reviews

  • Amazon Kunde
    2019-05-21 21:13

    Ich wollte mich an diesen Klassiker heranwagen, "da ihn jeder mal gelesen haben muss" und ich mich grundsätzlich zum Meer und der Seefahrt hingezogen fühle. Ich habe mich auf die Möglichkeit gefreut, mich perfekt in die Situation eines Walfängers zu damaliger Zeit hineinfühlen zu können.Leider ist dieser Roman unglaublich langatmig. So etwas ist leider eigentlich ganz und gar nicht mein Fall. Mich stören in diesem Buch allerdings weniger die detaillierte Beschreibung der Umgebung, des Schiffes, der Besatzung, des Walfangs - da dies ja notwendig ist, um sich gut in diese vergangene Zeit und die handelnden Personen hineinzufühlen -, als viel mehr die ständigen philosophischen Exkurse. Diese schweifen derart unnötig weit aus, dass der ganze Lesefluss zerstört wird. Ich habe wirklich versucht, dem Autor in diesen Passagen, so gut es geht, folgen zu können; ich verstehe im Grunde, was er sagen will. Aber leider hat sich diese Passagen aufmerksam zu lesen für mich nie gelohnt, da mir wirklich kein Licht aufgegangen ist, sondern ich mir jedes mal schlicht und ergreifend gedacht habe, dass er sich dieses Kapitel hätte sparen können. Konsequenz war, dass erstens der Lesefluss eher schwer wieder in Gang zu bringen war und dass ich mich zweitens durch die Passagen, in denen einzig und allein philosophiert wird, lediglich einmal durchgekämpft habe, aber ohne Genuss. Seit dem Kapitel "Weiß" komme ich leider kaum noch weiter, denn auch im nächsten Kapitel wird es nicht wirklich spannender. Mir vergeht immer mehr die Lust an dem Buch. Nein, ich habe es noch nicht zu Ende gelesen.Um ein solches Werk zu verfassen, gehört sehr viel Wissen dazu und ich bin trotz allem davon überzeugt, dass es ein Meisterwerk ist. Ein Meisterwerk, welches nicht für jeden geeignet ist. Mir liegt es leider aufgrund solcher unnötig in die Länge gezogener Passagen überhaupt nicht, obwohl mir die Schreibweise des Autors sonst ganz gut gefällt. Ich hoffe dennoch, dass ich es irgendwann fertig lesen werde, denn der "Endkampf" soll ja sehr spannend und lohnend sein. Zurzeit lege ich es jedoch wieder beiseite und wende mich lieber Dostojewski zu, der entspricht eher meinem Naturell. :-)

  • Rezensent109
    2019-05-05 22:14

    Nachdem man sich "Im Herzen der See" angesehen hat, will man natürlich das Buch "Moby Dick" lesen. Also hab ich mich auch darangewagt. Ich muss sagen, ich habe schon mehrere weitere Klassiker gelesen, bin daher auch ältere Übersetzungen von Büchern und deren Schreibstil gewohnt aber ich muss sagen, der Schreibstil von Moby Dick ist kongenial! Der Text ist sehr humorvoll un beinhaltet Spitzen, wie man sie heutzutage nur selten findet. Man spürt richtig die Lebensfreude. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen. Etwas Routine im Lesen von klassikern wäre aber natürlich zu empfehlen!

  • Dyer Maker
    2019-05-12 20:09

    Ich habe Moby Dick als Kind schon einmal gelesen und war damals natürlich fasziniert vom Leben der Walfänger und dem Abenteuer Moby Dick. Als Erwachsener weiß ich nun aber auch die teils ausschweifenden, beinahe philosophoschen Passagen des Buches zu schätzen. So detaillierte Einblicke in die Welt des Walfangs, verschiedenen Menschentypen, das Meer und die Seefahrt sind einmalig. Grandioses Buch und nicht umsonst ein Klassiker der amerikanischen Literatur.

  • Grilli-muc
    2019-05-01 21:49

    Nicht einfach zu lesen ... die Übersetzung lehnt sich m.E. sehr stark am (antiquierten) Orginal an... diese deutsche Sprache ist veraltet und es strengt schon etwas an, das Buch zu lesen. Phasenweise anstrengend - dann wieder sehr spannend.

  • Martin Püsch
    2019-05-12 18:03

    Moby Dick oder Der Wal von Herman Melville liegt in dieser Taschenbuch-Ausgabe von 2001 ungekürzt in deutscher Sprache vor. Es handelt sich hier um die Übersetzung von Hans und Alice Seifert von 1970. Ungekürzt bedeutet hier, dass all die Elemente enthalten sind, die dem Autor so wichtig waren und die leider in den zahlreichen Kinder-und Jugendbuchausgaben fehlen, etwa die Lieder der Walfänger, die das Buch eröffnen, noch bevor die eigentliche Haupthandlung beginnt.Inwieweit diese komplette Übersetzung besser oder schlechter ist als andere kann ich leider nicht beurteilen, da ich weder das amerikanische Original noch andere vollständige Übersetzungen gelesen habe.Wie dem auch sei: Wer dieses Roman-Ungetüm bewältigen will braucht von Hause aus ein gesundes Interesse an der Materie und vor allem viel Geduld und Ausdauer. Dieses Buch ist ein Epos und vor allem so viel mehr als ein herkömmlicher Abenteuerroman.Der Protagonist ist der von Abenteuerlust und der Suche nach Zusammenhalt und Gemeinschaft getriebene Ismael, der auf dem Walfänger "Pequod" anheuert. Getrieben ist auch der Kapitän dieses Schiffes, Ahab. Allerdings will dieser nur Rache und als das Instrument seiner Rache sieht er die Besatzung der "Pequod", die ihm helfen soll, den uralten weißen Pottwal namens Moby Dick zu erlegen, der ihm einst sein Bein nahm. Ahabs Wahn führt in eine Katastrophe, die Ismael als Einziger überleben wird.Soweit die Elemente der Geschichte, wie sie wohl (fast) jedem geläufig sein dürften. Doch dieses Buch ist auch eine Allegorie des ewigen Kampfes Mensch gegen Natur und eine Reflexion über den Hang des Menschen, sich selbst zu überschätzen.Moby Dick ist auch das Porträt des Aufbruchs einer Nation in eine neue Epoche. Im Jahre 1851 erschienen, zeigt dieses Buch eine Zeit, in der große Nationen wie England oder die USA begannen, den Grundstein für ihren späteren Status als Industrienationen zu legen. Die aus Gewerben wie dem Walfang erzielten Gewinne, das gewonnene Öl insbesondere, stehen stellvertretend für diese Entwicklung.Den Walfang, seine Faszination und seine Gefahren zeigt Herman Melville, der selbst lange auf Walfängern gefahren ist, mit faszinierender Detailgenauigkeit. Das Leben auf See erweist sich als ganz eigener Mikrokosmos. Die Mannschaft der "Pequod" ist ein Panoptikum kultureller Vielfalt. Und die Schilderung des Handwerkes ist ebenfalls umfassend. Alles was man zu Melvilles Lebzeiten über die verschiedenen Gattungen von Walfischen, ihre Lebensräume, über die Seefahrt im Allgemeinen und die Jagd auf Wale wissen konnte, ist hier dokumentarisch genau verarbeitet.Was Moby Dick zu einer extrem anspruchsvollen Lektüre macht, ist der Aufbau des Romans. All diese vielen detaillierten Beschreibungen sind nicht durchweg zwingend in die dramatische Handlung eingebettet. Immer wieder wird anscheinend abgeschweift. Das Buch ist durchzogen von zoologischen, zum Teil auch philosophischen Exkursen, die alles andere als leichte Kost sind.Ismael führt den Leser zwar durch die Geschichte, doch Melville räumt der Schilderung des Walfanges selbst und der Rolle der Menschen, die ihn betreiben, deutlich mehr Platz ein als der vermeintlichen Haupthandlung, der Suche nach Moby Dick. Stilistisch und erzählerisch unterläuft dieser Roman also die gängigen Erwartungen, wie ein spannender Roman, insbesondere Abenteuerliteratur, strukturiert sein sollte.Die Perspektive des reinen Ich-Erzählers wird immer wieder durchbrochen. Die 135 Kapitel sind teils sehr kurz, teils aber auch geradezu ausschweifend ausführlich und meist mit Fachbegriffen und Seefahrer-Jargon durchsetzt.Bei der Schilderung des Alltages auf dem Walfänger "Pequod" wird Ismael immer wieder zu einer Art Berichterstatter denn zu einem herkömmlichen Erzähler.Und doch steuert die Geschichte unaufhaltsam auf ihren tragischen Höhepunkt zu. Der fanatische Kapitän Ahab rückt erst in diesem letzten Akt des Dramas voll in den Fokus. In den meisten vorigen Kapiteln tritt er gar nicht auf. Seine Präsenz bleibt stets spürbar, genau wie die des weißen Wals, der ja die eigentliche Hauptfigur ist, jedoch ist diese Präsenz eben meist indirekter Natur.Den ganz großen Erfolg und damit den Einzug seines Meisterwerkes in den Kanon der Weltliteratur hat Herman Melville leider nicht mehr erlebt. Er wurde 1819 in New York geboren und starb ebenda 1891.Auf diesen Roman muss man sich einlassen, wie einer der vorigen Rezensenten so treffend bemerkte. Wer dies tut, wird mit einem wohl einzigartigen Roman-Erlebnis belohnt.Diese ungekürzte Taschenbuch-Ausgabe des Aufbau-Verlages bietet abschließend noch ein sehr informatives Nachwort von Karl-Heinz Wirtzberger.

  • J.C
    2019-05-06 18:01

    Ich wollte das Buch erst nur wegen des Einbandes kaufen,weil es sehr schön ist und ich keine Tiere oder Menschen bzw. Gesichter auf dem Einband mag.Ich habe jetzt fast 200 Seiten gelesen und ich finde,es ist eine sehr gute deutsche Ausgabe des Buches,es ist ungekürzt und gut geschrieben.